Manuell korrigierende Wirbelsäulentherapie
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Vorwort [nach oben]

  • Vom Achsenorgan Wirbelsäule ausgehende Schmerzbilder sind nach wie vor eine enorme Herausforderung an die medizinische Wissenschaft.
  • Trotz modernster Technik in Diagnose und Therapie sind Langzeit - und Dauererfolge eher selten.
  • Rückenschmerzen als Volkskrankheit Nummer Eins bedeuten auch ein beträchtliches soziales und ökonomisches Problem (Berufliche Probleme, Krankenstände, Frühberentung, Belastung des Gesundheitsbudgets, Einzelschicksale).
  • Hauptverursacher der Störungen in der Wirbelsäule ist ein schräges Fundament. Auf einem schrägen Fundament kann man keinen geraden Turm erbauen.
  • Bei zirka 80 % der Menschen besteht ein Beckenschiefstand mit all seinen negativen Folgen. Daher die Forderung nach Ursachenbehebung dieses Mißstandes.
  • Mit der GERADESTELLUNG des Beckens und der Wirbelfehlstellungen verfügen wir über eine ursachenbehebende - kausale , den vorliegenden Abweichungen entsprechende - adaequate Behandlungsmethode.
  • Neue Methoden begeistern innovativ denkende Ärzte. Manche mögen sie auch ablehnen. Diese Homepage hat daher die Aufgabe zu informieren und nicht Methoden zu propagieren.

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Ursachen [nach oben]

Wie entsteht ein Beckenschiefstand?

In vielen Fällen entsteht ein schiefes Becken bereits im Rahmen des Geburtsvorganges, wenn z. B. das Neugeborene an einem Bein hochgehoben wird und dabei eine Verschiebung der Beckenknochen ausgelöst wird. Besonders häufig aber auch durch Stürze im Kleinkindesalter.
Später kommt es durch Einwirken von Kräften zu Veränderung des Beckenstandes (z. B.: bei Unfällen, durch Stürze und bei sportlicher Betätigung).

Die Stellungsveränderung des Beckens hat Folgen :
Sie wird entsprechend dem Gesetz der Schwerkraft durch Drehungen der Wirbel ausgeglichen. Bei einem Beckenschiefstand muß sich die Wirbelsäule in Kurven verdrehen um die Beckenrotation auszugleichen. Dadurch gerät jeder Wirbel je nach Lage in einen mehr oder weniger starken Schiefstand.  Dieses "Drehmuster" erfaßt die Wirbelsäule in ihrer Gesamtheit. Die Folgen sind Asymmetrie und Fehlstatik. Diese Fehlsituation führt zu Überspannungen des Band- und Muskelapparates, zu Druck- und Zugbelastung, der aus den Wirbelkanälen etagenweise austretenden Nerven und schließlich kommt es zu Schäden an den Bauelementen, den Wirbelkörpern, der Knorpelstruktur in den Wirbelgelenken und insbesondere an den Stoßdämpfer - Funktion ausübenden Bandscheiben bis zu deren totalem Verschleiß, bekannt als Bandscheibenvorfall.

Das Beschwerdebild zeigt Verspannungen in der Nackenregion und im Hinterkopf mit Ausstrahlung in die oberen Extremitäten in Form von Schmerzen und Taubheitsgefühl bis in die Finger. Verspannungen der Rückenmuskulatur. Druck und Spannung in der Lenden - Kreuzbeinregion mit Projektion ins Gefäß, in die Oberschenkel und in die Beine, verbunden mit Einschränkung des normalen Bewegungsablaufes.

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Behandlung [nach oben]

Wie wird der Beckenschiefstand behandelt?

Zur Behebung der Rückenbeschwerden und um ein Fortschreiten der statischen Schäden zu verhindern werden das Becken und die Wirbelschiefstände durch eine spezielle manuelle Behandlung gerade gestellt.
Dadurch wird grundsätzlich eine Korrektur der durch die Fehlstatik verursachten Störungen und Schäden im Skelletsystem erreicht.
Als positive Folge dieser Korrektur klingen Band- und Muskelspannungen ab, verdrehte Wirbelgelenke werden aus der Fehlstellung in die Normalstellung gebracht. Schädingender Fehl- und Überdruck wird weggenommen und der Verschleiß an den Gewebsstrukturen gestoppt. Von der Begradigung des Beckens und der Wirbelsäule geht aber auch eine enorm regulierende Wirkung auf alle inneren Organsysteme aus. Das wird verständlich, wenn man bedenkt, daß zwischen Rückenmark und segmentalen Nervenwurzeln einerseits, und dem vegetativ sympatischen Grenzstrang an der Vorderseite der Wirbelsäule andererseits eine enge, lokale Raumbeziehung besteht. So ist es möglich, daß bei asymmetrischen Verhältnissen, wie sie durch Schiefstände der Wirbel gegeben sind, Reizungen an den genannten nervalen Strukturen gesetzt werden und dadurch die verschiedensten Störungen, wie Herzkreislaufprobleme, Störungen des Verdauungssystems etc. ausgelöst werden. Ein so bedrängter und dadurch in seiner Funktion gestörter Nerv ist häufig die Ursache für Schmerzen und Erkrankungen innerer Organe.

Zur Behandlung dieser Störungen sind im Laufe der Zeit verschiedenste Schulen und Methoden entstanden, wie z. B. die Osteopathie, Chiropraxie und die or-thomanuelle Medizin. Die Therapie gliedert sich grundsätzlich in drei Phasen, die sich überschneiden:

1. Die Mobilisationsphase
2. Die eigentliche Korrekturphase
3. Die Stabilisierungs - und Regenarationsphase

Da die bestehenden Abweichungen nur Schritt für Schritt korrigiert werden können ist es möglich, daß vorübergehend Spannungen und Schmerzen auftreten, die aber mit Fortschreiten der Korrektur wieder verschwinden. Dies ist dadurch erklärbar, daß zwischen bereits korrigierten Wirbeln und den noch im Schiefstand befindenden Wirbeln vorübergehend stärkere Spannungen auftreten, als sie vorher im Zustand des Gesamtschiefstandes bestanden haben. Je weiter wir mit der Behandlung in die Symmetrie kommen, d.h. je mehr Wirbel schon in die Normalstellung gebracht worden sind, desto geringer werden die Spannun-gen und klingen letztlich völlig aus.
Unter Umständen kann es nach der letzten Behandlung noch bis zu sechs Wochen dauern, bis die letzten Beschwerden verschwunden sind. Man muß sich dabei vor Augen halten, daß ein unter Umständen Jahre und Jahrzehnte lang Be-stehendes schief belastetes System in die Gleichgewichtigkeit gebracht werden soll.
Nach Abschluß der eigentlichen Behandlung (Korrektur) ist für die Dauer von ca. zwei Monaten Schonung angesagt und von Belastungen Abstand zu nehmen (keine Gymnastik, nicht Turnen, vermeiden von Heben und Tragen schwerer Lasten, nicht Schneeschaufeln, keine Gartenarbeit).
Es beginnt die Stabilisierungsphase. Das "neugeordnete" Becken - Wirbelsäu-lensystem muß sich festigen ("Ausstabilisieren!").
Zum besseren Verständnis kann man diesen Festigungsvorgang mit dem Bau einer Mauer vergleichen. Wird eine Mauer neu gebaut, so steht sie statisch gera-de da, ist aber noch feucht. Wird sie in diesem Zustand belastet, so besteht die Gefahr, daß sie eingedrückt und verschoben wird. Ist sie aber ausgetrocknet ("ausstabilisiert") kann sie Belastungen bis zu einem best. Grad ohne Formver-änderung standhalten.
In diesem Zeitraum erfolgt auch die Regeneration des vor der Korrektur bestandenen gestreßten Weichteilapperates (Bandapperat, Muskelapperat, Nerven).

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Ergebnisse [nach oben]

Die positiven Folgen der Wirbelsäulenkorrektur:

  1. Verbesserte aufrechte Gesamthaltung (durch Beckengeradestellung und damit Ausgleich von Beinlängenunterschieden ohne Einlage!).

  2. Gleichmäßige Gewichtsverteilung bremst den Verschleiß an Bandscheiben und Gelenken und verhindert die Ausbildung von Artrosen.

  3. Durch die symmetrischen Verhältnisse im Skelett werden Muskel - und Bandspannungen ausgeglichen (Dysbalance - Eubalance).

  4. Allgemeine Energiegewinnung durch Aufhebung der "gestreßten" Weichteilsituation (man ist nicht mehr so müde).

  5. Druckentlastung der Bandscheiben vermindert die Gefahr eines Bandscheibenvorfalls. Der Druck wird wieder gleichmäßig auf die gesamte Bandscheibenfläche verteilt.

  6. Eingeklemmten Nervenwurzeln werden aus ihrer Zwangslage be  freit, Aus-strahlungsschmerzen klingen ab.

  7. Entlastung der autonomen vegetativen Nerven führt zum positiven Einfluß auf innere Organe.

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Krankheiten [nach oben]

Welche Krankheitsbilder können behandelt werden?

Grundsätzlich alle durch die Fehlstellung von Becken und Wirbelsäule
verursachte Schmerzbilder.

  • Kopf und Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in die Arme, sog. Cerviko - brachial - Syndrome.
  • Klassische Rückenschmerzen, sog. Dorsalgien.
  • Reizungen der Nervenmuskeln die zu Beschwerden in der Herzgegend führen, sog. Dyscardien.
  • Schmerzen in der Lenden - Hüftregion verbunden mit Kribbeln und Taubheitsgefühlen in den Beinen, sog. Lumbago - Lumbo - Ischialgie.
  • Tiefe Kreuzschmerzen , sog. "low - back - pain".
  • Bandscheibenbeschwerden und Bandscheibenvorfälle im subakutem und chronischem Stadium.
  • Fehlhaltungen mit Beinlängenunterschieden bis hin zur Wirbelsäulen - verkrümmungen, sog. Skoliosen.
  • Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ist eine frühzeitige Korrektur wichtig um Spätschäden zu verhindern.

Durch die Nahbeziehung des sympathischen Nervensystems zur Wirbelsäule löst die Korrektur einen enorm positiven  Einfluß auf innere Organsysteme aus.